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4. Kerweborschsitzung (20.09.2013) - Äpplersitzung  

...hat wider Erwarten nichts mit den opulenten Vorbauten unserer Kerwemädels zu tun, sondern viel mehr mit dem süffigen Trendgetränk. Selbiges wurde aus den letztjährig gesammelten Äpfeln vom Winzer unseres Vertrauens gekeltert und abgefüllt und steht nun zur Verköstigung bereit.
Die vor allem berühmt und teils berüchtigte Apfelweinsitzung wird unter Kennern oftmals als die stimmungsvollste un...d schönste Sitzung bezeichnet. Sie findet traditionell im alten Sportheim zur gewohnten Zeit am Freitag um 19:45 Uhr statt. Anzumerken ist ebenfalls, dass das Einliterglässchen wieder für 3 Wertmarken zu erwerben ist. Im Gegensatz zu Bier, läuft auch der 4. Humpen von dem Äppler-Cola-Gemisch noch äußerst wohlschmeckend die Kehle hinunter. Zum einen eine sehr angenehme Sache, zum anderen sollte man bedenken, dass ein normaler Magen auch nur eine begrenzte Menge Flüssigkeit aufnehmen und verwahren kann.
...
Zur Freude unsererseits ist es durchgesickert, dass wir Besuch aus der Alters- und Ehrenabteilung bekommen. Diese sind natürlich herzlich willkommen.

Da die letzten Wochen die Anmerkung vorgebracht wurde, dass die Infotexte immer sehr hochtrabend in hochdeutsch formuliert sind und Personen des älteren Semesters Probleme haben, dialektfreie Worte und Sätze zu verstehen, sind wir zukünftig darauf bedacht, mit dem Werk „Deutsch-Leehmerisch; Leehmerisch-Deutsch“ verständlich zu übersetzen.

Ebbelwoisitzung…

…des hot nix, wie velleischd oanische gedenkt ho, mit de Knerrn vun unerne Bixe zu duh.
Die Ebbel vum Ebbelsommele letzt Joahr hommer in de Orewoald gefahrn, die Kelterei hoat Woi drauß gemooacht, den mer jetz dringe kenne.
Die Ebblersitzung is on un fer sich mol e rischdisch foi Sach. Mer losse rischdisch de Watz raus, bis mer die Hitt zum brenne bringe. Treffe duh mer uns wie immer oam Freidoach um dreiverddel Oacht im oalde Sporthoim, doass mer ah bei Zeit oafonge kenne. Son scheene Lidderhumpe koscht wie jed Joahr drei Magg. Mer sollt awwer e bissje offbasse, dass mer net so veel vun dere Brie seift, weil die noch besser schmeggt wie Bier. Off oa mol is de Bauch voll… un do konns bassiern, dass es Zeich so schnell wies drin war, ah wirrer raus will. Hoat jo net jeder so en Seimouhe wie de Friedrisch.
Mer hoan geheert, die Oalde von letschd Joahr wollde kumme. Aja solle se kumme

3. Kerweborschsitzung - Fototermin und Billighumpen

Seid gegrüßt, holde Jünglinge,


ich möchte an dieser Stelle erst einmal einen außerordentlichen Dank an meine Vertretung aussprechen. Mir wurde zugetragen, dass Jonas die Sitzung hervorragend geleitet hat.
Zu unserer nächsten freudigen Zusammenkunft treffen uns wie gewohnt am kommenden Freitag um um 19:45 Uhr im Rheintal. Wie bereits angekündigt, werden neue Gruppenbilder gemacht. Da wir uns selbstverständlich von unserer Sahneseite zeigen wollen, heißt das für euch, auch mal den Kamm zu gebrauchen und versuchen die Frisur zu bändigen. Dennoch nicht zu lange vor dem Spiegel stehen und rechtzeitig erscheinen, damit der Fotograf nicht unnötig warten muss.
Ein weiteres Schmankerl ist ebenfalls noch zu vermelden. An diesem Freitag ist unsere "Billighumpensitzung". Heißt, dass eines dieser 1-Liter-Energiespender eure Brieftasche lediglich um 3€ (In Worten: Drei Euro) belastet. So erweitert sich das Sitzungsbudget mancher freudigerweise exorbitant.

Genug Gefasel.
Bis de Freidooch, ehr Buwe!

PS: Sich am Freitag neben mich zu setzen, grenzt an Suizid.

   


 
 
Gruppenfoto unserer bildhübschen Burschen...
 
 

  Die fleißigen Komitee´ler am Planen und Tüfteln. So kann nichts schiefgehen...  
 
 
 

 

 
  Bilder aus alten Tagen...  
     
  Ab sofort sind in der Galerie Gruppenbilder seit dem Jahre 19-dubbagg zu bestaunen. Man sieht ganz klar, dass man der Meinung vieler, die Leeheimer Borsch seien schon vor Jahrzehnten die bestaussehendsten Männer im Kreis gewesen, durchaus viel Wahres abgewinnen kann. MEHR




 
  Erste Sitzung sehr erfolgreich...  
     
  Die erste Sitzung, zu der wir einige Neu- und Wiedereinsteiger begrüßen konnten, endete wie gewöhnlich in einer fulminanten Nacht bei harten Gitarrenklängen im Geinsheimer Festzelt. Falls der Ein oder Andere denkt, dieser Abend sei schon Highlight genug, dem sei gesagt, dass noch sechs solcher Abende folgen.

Falls dies dein Interesse geweckt hat und du auch Lust hast mit den Leeh’mer Kerweborsch
...zu feiern, zu singen und zu eskalieren, dann komm‘ doch einfach am Freitag um 19.45Uhr in die Gaststätte zum Rheintal und schau dir das Ganze an. Denn auch diese Sitzung lockt mit einem ganz besonderem Leckerbissen: BILLIG-HUMPEN (1l frisch gezapftes, kühles, schäumendes Bier = 3 €)!! Auch alle aktiven Kerweborsch sollten sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, um einen weiteren grandiosen Abend miteinander verbringen zu können.

 
     
  Kerweborschausflug 15.06.2013 – Kartfahren und Weinfest  
 
Bereits die angenehm-sonnigen Temperaturen am Morgen ließen erahnen, dass uns Petrus womöglich nicht im Stich lassen würde. Voller Vorfreude trafen sich 21 Mann der Leehmer Kerweborsch um 10:45 Uhr an der Fähler Marie, um unser erstes Ziel, die Outdoor-Kartbahn in Schaafheim, anzusteuern. Nach der kurzen Begrüßung unseres Kerwevatters, stellte sich unser Busfahrer Frank vor, der, um jeglichem Fehlverhalten im Bus entgegen zu wirken, zu Beginn die Regeln erläuterte. Sollte man es sich gemütlich machen wollen, bitte die Schuhe ausziehen, gab er zu verstehen. Schob aber sogleich nach, dass die an Käsfuß-Leidenden, selbige bitte mit Bier einreiben sollen, um den Gestank in Grenzen zu halten. Es sei angemerkt, dass seine Befürchtung sich später bewahrheiten würde.
In Schaafheim angekommen, staunte man bei noch laufendem Rennbetrieb nicht schlecht. Zu sehen, wie die „Profi-Karts“ mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h über die Bahn schossen, ließ einige Knie erweichen. Reaktionen von „Boah, hammer“ bis „ob das ein gutes Ende nimmt“ wurden ungläubig und teils ängstlich ausgesprochen. Nach der Anmeldung, Sicherheitsunterweisung und Aushändigung der Helme, durfte man sich das erste Mal mit seinem Fahrzeug vertraut machen. Zu unserer Beruhigung kämen diese nur auf Spitzengeschwindigkeiten von 80 km/h – was jedoch immer noch enorm erschien. Schon kurz nach dem Startschuss für das Warm up stellte sich heraus, dass der Übermut mancher sofort mit einer ungewollten Drehung oder einem Besuch um Kiesbett betraft wurde. Bei fliegendem Übergang zum Qualifying galt es, die bestmögliche Rundenzeit hinzulegen, um eine aussichtsreiche Startposition zu erlangen. Schon zu Rennbeginn zeichnete sich ab, dass keiner dem anderen den Sieg gönnt - riskante Überholmanöver waren an der Tagesordnung, jeder wollte sich besser platzieren als der andere. Nur einen ließ das völlig kalt. Mit seinem stets vorsichtigen und auf Sicherheit bedachten, um nicht zu sagen ängstlichen Fahrstil, ließ Ortvin O. schon beim Einfahren erahnen, dass er selbst keinerlei Ambitionen auf einen vorderen Rang hat. So fuhr er, ohne jeglichen Überholversuch, sicher den letzten Platz nach Hause. Zum Ende hin gestand er, dass er zeitweilig wirklich zweifelte, überhaupt noch auf der richtigen Strecke zu sein, da kein Kontrahent mehr in Sicht war.
Schon nach einigen Runden machte es sich bemerkbar, dass die leichter-gewichtigen Burschen in unseren Reihen, einen essentiellen Vorteil gegenüber den strammer gebauten Jungs hatten. So musste man, nach der Ansicht einiger gewichtigen Rennfahrer, trotz eines nahezu perfekten Fahrstils, Tribut zollen. Der Frust über den ausgebliebenen Platz auf dem Treppchen, war bei einigen teils so groß, dass man sich schwur, bei einem weiteren Rennen, zukünftig darauf bedacht zu sein, die Rennwagen mit entsprechendem Ausgleichgewicht zu versehen. Zweckentfremdet seien Metallkugeln (Kuhele) für Traktoren bestens geeignet, berichtete Lule D. Sie lagen zu Hause bereit, wurden aber im Eifer des Gefechtes vergessen einzupacken - ärgerlich. Später hatten einige die Vermutung, dass er womöglich einfach zu sehr darauf bedacht war, Pflegeprodukte zusammenzupacken, die nach dem anstrengenden Kartrennen, das Äußere wieder auf Hochglanz trimmen sollten. Zu seiner Verteidigung muss man aber anmerken, dass der sonst für die Kugeln zuständige Bruder nicht anwesend war.
Ein noch schwerer wiegendes Problem hatte wiederum ein anderer. Schon zirka nach einem Drittel des Rennens suchte er AIGenwillig eine gänzlich ungelegene Parkmöglichkeit in mitten der Bahn, um sich eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Als er bemerkte, dass diese nicht genügt, um sich ausreichend zu erholen, machte er einen Satz aus dem Rennwagen, über die Schikane bis ins Kiesbett. Es war sein Magen, der ihm ununterbrochen Probleme bereitete. Von der ständigen Dreherei war selbiger so verstimmt, dass er sich dessen Inhalt noch mals durch den Kopf gehen lassen musste. Böse Zungen behaupteten, der Grund allen Übels sei im Abend davor zu suchen.
Der verdiente Sieger, der dem Rest kaum eine echte Chance ließ, war Kaufmanns R. Trotz seiner kugellosen 55 kg sei sein hervorragender Fahrstil stets zu würdigen, musste man sich eingestehen.

Nach dem der Sieger geehrt wurde und man sich nach dieser doch sehr anstrengenden Stunde akklimatisiert hatte, spurteten einige fast im Laufschritt zum Bus, um das erste Kaltgetränk des Tages zu genießen. Gestärkt von Worscht und Weck konnten wir nun die Reise in Richtung unseres zweiten Ziels fortsetzen. Ins bereits bei einigen bekannte Wachenheim an der Weinstraße, auf das über die Grenzen hinaus bekannte Burg- und Weinfest sollte es gehen. Nach einer ca. eineinhalb Stündigen, sehr unterhaltsamen Busfahrt, kamen wir in Wachenheim an. Gänzlich verwundert schauten sich diejenigen an, die schon mal in Wachenheim waren und dieses Örtchen stets anders in Erinnerung hatten. Zu allem Überfluss konnte man nirgends Schilder oder sonstige Hinweise, die auf eine örtliche Festlichkeit schließen lassen, sehen. Hatte man sich im Datum geirrt? Was ist hier los? Die Nachfrage bei einheimischen Passanten, wo sich das bekannte Fest befinde, löste ebenfalls nur fragende Blicke aus. Eine Burg gäbe es weit und breit nicht und von einem Weinfest hätte man auch noch nicht gehört. Ein etwas älterer Herr brachte nach reichlich Überlegung Licht ins Dunkle. Knapp 40 km entfernt befindet sich ebenfalls ein schmuckes Örtchen mit dem Namen Wachenheim. Da stand es fest, unser Pilot Frank, der generell nicht den ausgeschlafensten Eindruck hinterließ, hatte uns ins falsche Wachenheim manövriert. Das Navi mit der korrekten Postleitzahl versorgt, startete er den Bus in die richtige Richtung. Der kleine Umweg tat der Stimmung aber keinen Abbruch, da sowieso noch reichlich „Überraschungsgetränke“ aus der „Tüüte“ auf uns warteten. Im richtigen Örtchen angekommen, war es selbstverständlich keinem vergönnt, sich ein Geschmacksbild des lokalen Rebensaft zu machen. Die Warnung, keinesfalls zu übereifrig seinen Durst zu löschen, überhörte sogar so manch’ gestandener Weinkenner. Ein weiser Mann sagte einst: „Du solld net de Woi trinke, wie de es Bier trinkst“. Prompt musste der ein oder andere eine mehr oder weniger freiwillige Pause auf dem Marktplatz einlegen, um sich zu erholen. Dort angekommen, fiel es den Leehmern nicht schwer unbeobachtet zubleiben, was sich durch ständig wechselndes Liedgut und Sprüche auszeichnete.
Wohlgestärkt ging es für die zwischenzeitlich gebildeten kleineren Gruppen weiter. Einige verbrachten ihre Zeit noch weiter im unweit vom Marktplatz gelegenen Schloss, die anderen zog es in kleine Straußwirtschaften oder hoch zur Wachenheimer Burg, die nur mit einen steilen Anstieg zu bewältigen und gutem Orientierungssinn zu finden war. Dort haben Livebands auch die steifsten Hüften in unseren Reihen zum Schwingen gebracht. Nach etlichen Bildern, Gläsern und Flaschen Wein sollte es um 2.00 Uhr wieder Richtung Leeheim gehen. Nach dem auch der letzte den Weg zum Bus fand, startete der nun minimal ungehaltene Franky die Motoren und konnte etwas verspätet den Bus Richtung Heimat lenken. In Leeheim angekommen war es einigen augenscheinlich immer noch nicht genug. Man entschloss sich den Ausflug mit einem Frühschoppen bis zum späten Vormittag ausklingen zu lassen.
Als Fazit kann man abschließend sagen, dass es ein ganz toller Ausflug war, an dem jeder eine Menge Spaß und Freude hatte. Man konnte sich auf jeden verlassen, es gab keine größeren unerfreulichen Vorkommnisse und wir haben ein sehr gutes Bild in Schaafheim und Wachenheim hinterlassen. Das macht Lust auf mehr Ausflüge.

 
     
           
           
       
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